Service
Auf dieser Seite veröffentlichen wir wichtige Themen rund um unsere Haustiere.
Empfehlungen zu Impfungen, rechtliche Hinweise zur Tierhaltung und viele nützliche Tipps und Tricks.
Hundeführerschein

Die Tierklinik Uetersen bietet Ihren Kunden und Interessenten die Möglichkeit, einen Hundeführerschein gemäß Gefahrhundegesetz vom
01.05.2005 zu erwerben. Für Hundehalter, die einen so genannten gefährlichen Hund haben, ist der Besitz dieses Führerscheins zwingend vorgeschrieben!
Für andere Hundefreunde ist es sinnvoll, diesen Kurs zu besuchen, um mehr Freude mit und an Ihrem Hund zu haben.
Der Hundeführerschein wird in einem Kursus erworben, der 6 Doppelstunden umfasst. Zum Abschluss wird eine
Prüfung abgelegt.
Für den Erwerb des Hundeführerscheins ist eine Gebühr zu entrichten, die zurzeit 93,50 Euro beträgt (Stand 11/2008).
Im Preis enthalten ist der Unterricht in Gruppen von 10-20 Teilnehmern, ebenso ein begleitendes Fachbuch, die Gebühr der Prüfung und bei
Erfolg eine Urkunde.
Die Kurse werden jeweils im Frühjahr und Herbst abgehalten. Über den genauen Kursbeginn informieren Sie sich bitte telefonisch in
der Praxis (04122-901 403), sollte er hier nicht veröffentlicht sein.
Der Unterricht findet abends in der Tierklinik Uetersen statt. Mit Hilfe von PowerPoint-Präsentationen werden alle Themen rund um den Hund interaktiv erarbeitet und besprochen.
Erweitert wird der Unterricht durch einige Filmbeiträge. Kleine Rollenspiele und "Hausaufgaben" helfen, den Unterrichtsstoff zu vertiefen.
Wie die Teilnehmer schnell merken werden, haben auch wir den Hund und seine Erziehung nicht neu erfunden; aber durch den
Fortschritt der Verhaltenskunde sind seit den 80er Jahren viele Erkenntnisse gewonnen worden, durch deren konsequente Anwendung das Zusammenleben von Hund und Mensch wesentlich harmonischer gestaltet
werden kann.
Auch erfahrene Hundefreunde können so doch einiges Neues dazulernen.
Ziel des Kurses ist es, Ihren Hund besser verstehen zu lernen. Und umgekehrt wird Ihr Hund auch Sie besser verstehen. Dies führt insgesamt zu einem erfreulicheren Zusammenleben - und noch mehr Spaß am Hund!
Sinn des Hundeführerscheins ist es, die Zahl der Unfälle und gefährlichen Vorfälle mit Hunden zu senken (§1 Gefahrhundegesetz).
Wichtiger Hinweis:
Die Tierklinik Uetersen gehört zu den von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein berechtigten Tierärztinnen und Tierärzten für die Organisation von "Hundeführerschein-Kursen" (Grundwissen,
Gefahrenvermeidung im Umgang mit Hunden)
Information zu Narkosen bei Hund und Katze
Inhalationsverdampfer
Anästhesien, Narkosen und Narkoseüberwachung
Viele Eingriffe und Untersuchungen im tierärztlichen Alltag setzen eine Ruhigstellung und somit Narkose beim Tier voraus.
Hiervor haben aber viele Patientenbesitzer Angst, denn jederman fürchtet Narkosezwischenfälle, von denen man gelegentlich gehört oder gelesen hat!
Vorneweg Narkosezwischenfälle sind seltene Ereignisse!
Ernste Komplikationen sind nur bei schwerkranken Tieren zu befürchten.
Tödliche Narkosezwischenfälle gibt es fast nur in kleinen Tierarztpraxen.
Größere Praxen in denen täglich etliche Tiere narkotisiert werden haben statistisch gesehen deutlich weniger Narkoseprobleme als sogenannte 1-Mann-Praxen.
Der Grund für diese erstaunliche Tatsache, liegt in der großen Routine, die im Umgang mit Narkosen nötig ist.
Der geübte Umgang mit der zuverlässigen Narkoseüberwachung muß durch ständiges "Training" sichergestellt werden.
Anästhesie = Schmerzausschaltung,
lokal durch Lokalanästhetika.
Allgemeinanästhesie durch Narkose.
Narkosen unterscheidet man in Injektionsnarkosen
und in Inhalationsnarkosen,
Pulsoxymeter
Für Injektionsnarkosen gibt es diverse Medikamente, die sich in Wirkungsbreite und Dauer und anästhesierender Wirkung sehr unterscheiden. Einige Narkotika haben kaum anästhesierende Wirkung und sollten dann mir Schmerzmitteln ergänzt werden.
Die sichersten Injektionsnarkosen sind Narkosen mit einem Gemisch von 2 oder 3 verschiedenen Narkotika, wodurch insgesamt die Narkosemenge deutlich reduziert werden kann bei deutlich verringerter Komplikationsrate.
Für größere Operationen bietet sich auf alle Fälle eine Inhalationsnarkose an. Hierbei wird dem Tier nach der Injektion eines Ultrakurznarkotikums ein Tubus in die Luftröhre geschoben und das Tier atmet jetzt ein Sauerstoff/Narkosegas - Gemisch ein. Zusätzliche Schmerzmittel sorgen für eine gute Anästhesie.
Vorteile dieser Narkose:
a) Die Narkose kann jederzeit beendet werden.
b) Die Narkose ist sehr leicht steuerbar durch Verringerung oder Erhöhung des Narkosegasanteils.
c) Durch den Tubus kann kein Schleim oder Mageninhalt in die Luftröhre gelangen!
d) Keine Langzeitwirkung des gut verträglichen Narkosegases!
Senkung des Narkoserisikos:
a) Das präoperative Anlegen venöser Zugänge (Venekatheter).
b) Präoperative Blutuntersuchung.
c) Sorgfältige Untersuchung von Herz und Kreislauf, evtl. ergänzt durch Röntgenaufnahmen, EKG oder eine Herzultraschalluntersuchung.
d) Gute Narkoseüberwachung durch
d a) Reflexprüfungen
Pulsoxymeter mit fahrbarem Inhalationsnarkosegerät
d b) Prüfung der Kapillarfüllungszeit
d c) Pulsoxymeter
d d) Kapnographie
zum Schluß einige häufig gestellte Fragen:
Was kann ich als Besitzer machen, um das Narkoserisiko zu senken? Den Anweisungen Ihrer Tierarztpraxis folgen, hierzu gehört in der Regel den Hund am Morgen der OP nicht zu füttern.
Den Hund morgens nochmal "Gassi " zu führen, damit sich Blase und Darm entleeren können. Wasser darf den Tieren in aller Regel bis zur Narkose angeboten werden. Nach der OP sollte Ihr Tier warm gehalten werden, da es durch die Narkose zu einer Temperaturabsenkung kommt, dies gilt vor allem für kleinere Tiere. Aber auch hier gilt: Übereifer kann schaden. Gefahr der Verbrennung mit Rotlichtlampen etc. Falls Sie Ihr Tier im "schlafenden" Zustand wieder in Empfang nehmen. Tier nicht hoch lagern, da dass Tier torkeln und runter fallen kann. Katzen nicht springen lassen!
Was kann der Tierarzt machen, um das Narkoserisiko zu senken?
Gründliche anamnestisches Gespräch mit demTierbesitzer um bestehende wichtige gesundheitliche Risiken besser einschätzen zu können.
Durch eine gründliche präoperative Untersuchung inclusive Auskultation und Blutuntersuchung können alle zusätzlichen wichtigen Narkoserisiken erkannt werden und in die Narkoseplanung einbezogen werden. So können bestimmte Überlegungen einfließen:
Sind bestimmte Medikamentengaben vor/während der OP sinnvoll?
Sind bestimmte Infusionen für das Tier sinnvoll?
Sollten während der Narkose Blutparameter bestimmt werden?
Sollte dieser Patient eine besondere Narkose bekommen? etc.
Gibt es die völlig sichere Narkose? Nein, aber durch gute Untersuchung und Abwägen aller bekannten Risiken kann das Risiko für das Tier stark minimiert werden.
Sie sehen wir Tierärzte bemühen uns intensiv, um Ihnen die verständliche Angst vor Narkosen zu nehmen.
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für Kleintiere
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