Aktuelles
Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Patienten ein gesundes 2012!
Auf dieser Seite veröffentlichen wir viel Aktuelles rund um unsere Klinik sowie Informatives für Tierhalter ...
Verstärkung für unser Team: Fachtierarzt Herr Sach ist endlich da!

Seit dem 2.1.2012 ist es soweit!
Unsere Verstärkung ist da, durch den Fach-Tierarzt für Kleintiere
Herrn Jasper Sach!
Es gibt jetzt noch mehr Sachverstand!
Wir freuen uns über den Zugewinn!
Tabellarischer Werdegang
1999- 2005 Studium an der Tiermedizinischen Fakultät der Universität Leipzig
2005-2007 Assistent in der Tierklinik am Kaiserberg (Duisburg)
2007-2009 Assistent in der Kleintierpraxis Dr. Stefan Möller (Braunschweig)
2010- 2011 Assistent in der Tierklinik Rostock
seit 2010 Fachtierarzt für Kleintiere
Interessen-Schwerpunkte:
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Weichteilchirurgie
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Innere Medizin/Onkologie
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Neurologie
Was gibt es sonst noch Neues?
Tierärztliche Anekdoten in "Woche im Blickpunkt" Elmshorn
Seit Januar erscheint wöchentlich im "Blickpunkt" Elmshorn ein kleiner Artikel von Dr. Jensen. Hier erscheinen kleine, manchmal lehrreiche, Anekdoten aus dem tierärztlichen Leben.
Hier ein kleines Beispiel!
"Warum nehmt Ihr Euren Hund "Käthie" denn nicht mit zum
Bridgeseminar"? Fragt meine Ehefrau die Bridgepartnerin. "Im Hotel
sind doch Hunde erlaubt oder"?
S. antwortet zögerlich, "ja, wegen der Ernährung". "Was hat das mit
dem Hotel zu tun"? "Nun ja, wir füttern den Hund jetzt seit 8 Jahren
mit Fisch und Fischresten und das ist im Hotel nun doch zu
geruchsintensiv. Nächsten Tag erzählt mir meine Frau die Geschichte
und ich erinnere mich, dass der Hund in den ersten Lebensjahren ein
häufiger Patient war mit diversen Hautproblemen. Anfängliche
Behandlungserfolge mit diversen Medikamenten wurden immer wieder von
Rückfällen gefolgt. Versuche mit kommerziellen Diätfuttern wurden
gemacht und auch wieder wegen Erfolglosigkeit abgebrochen. Erst die
Umstellung auf Fisch und Reis brachte eine radikale Besserung. Wenn
Käthie jetzt ab und an in die Praxis kommt dann hat sie immer andere
Erkrankungen, die haut ist immer ok. Auch bei anderen Patienten
beobachtet man, dass das Verfüttern von puren Nahrungsmitteln deutlich
häufiger einen positiven Effekt auf allergische Erkrankungen hat, als
wenn gekaufte Allergiefutter verwendet werden.

Tumorerkrankungen
bei Haustieren
Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen nehmen immer mehr zu.
Tumore zeigen sich bei unseren Haustieren teilweise offen (Hauttumore, Tumore der Augen, Ohren, Mundhöhle, Hoden etc.) aber auch
versteckt (maskiert).
Die Maskierung erfolgt dabei teilweise durch die versteckte Lage im Körperinneren, teilweise
durch das Vortäuschen einer "normalen" Erkrankung, die aber auf eine "normale" Therapie nicht anspricht.
Bei der Untersuchung und Behandlung unserer Patienten ist es zu einer Hauptaufgabe geworden, versteckte Tumore zu suchen und zu finden, um so Beschwerden zu lindern und den Patienten viel Leid zu ersparen. Um Tumore zu entdecken, müssen alle diagnostischen Mittel zu Hilfe genommen werden:
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Gründliche Anamnese des Patienten
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Berücksichtigung der art- und rassetypisch genetischen
Tumorwahrscheinlichkeiten -
Gründliche klinische Untersuchung
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Röntgenologische Untersuchung
(möglichst digital, wegen der höheren Bildqualität) -
Weitergehende Untersuchung mit gutem Ultraschallgerät
(möglichst mit mehreren Schallköpfen) -
Allgemeine und spezielle Blutuntersuchungen
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Histologische Untersuchung chirurgisch gewonnener Gewebeproben, Biopsien und Feinnadelaspiraten
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Gegebenenfalls Knochenmarkpunktion
Diagnose: Krebs

Oft ein Schock für den Besitzer
"Ist das das Ende für mein Tier?"
Wenn ein Tumor entdeckt wird, haben Tierärzte vielfältige Möglichkeiten, ihren Patienten zu helfen:
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Chirurgische Entfernung (sofern möglich)
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Die rechtzeitige Kastration, um geschlechtsspezifisch häufig auftretende Tumore zu verhindern (eine wichtige Maßnahme, die oft unterschätzt wird)
- Dadurch könnten fast 100% aller Milchdrüsentumore bei Katzen und Hündinnen, sowie auch Prostata- und Hodentumore bei Rüden verhindert werden. -
Chemotherapie (bei dafür "geeigneten" Tumoren)
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Kombination einer chirurgischen Entfernung mit einer Chemotherapie (empfohlen bei z. B. Milz- oder Mastzelltumoren etc.)
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Strahlentherapie (wofür in der Regel spezielle Kliniken aufgesucht werden müssen)
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Immuntherapie (z. B. Leukoseimpfung bei Katzen) - diese Therapieart wird in den nächsten Jahren vorauss. zunehmend an Bedeutung gewinnen
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Unterstützende Therapie - z. B. Schmerzlinderung, diätetische Versorgung, Unterstützung und Aufklärung der Besitzer etc.
Fazit

Insgesamt kann gesagt werden, dass durch eine gründliche Untersuchung mit zielgerichteten Maßnahmen eine Vielzahl von Tumorerkrankungen erkannt und auch geheilt werden können. In einigen Fällen sind immerhin deutliche Verbesserungen der Lebensqualität zu erzielen.
Tumor-, also so genannte Krebserkrankungen, werden von vielen Tierbesitzern immer noch mit Erschrecken aufgenommen. Uns Tierärzten sollte es ein Anliegen sein, die Besitzer über alle Aspekte dieser Krankheiten aufzuklären und einen sinnvollen Weg mit dem geringsten Leiden für unsere Patienten zu wählen. Auch die psychosoziale Betreuung der Besitzer sollte mit in unsere Überlegungen eingebunden werden.

Beim Erkennen von Tumorerkrankungen im Frühstadium sind die Möglichkeiten der Behandlung deutlich besser. Für Tierbesitzer bedeutet das, ihre Tiere sorgfältig zu beobachten und in Verdachtsfällen tierärztlich untersuchen zu lassen. Grundsätzlich zu empfehlen ist bei älteren Tieren eine jährliche Vorsorgeuntersuchung.
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für Kleintiere
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